Migration auf SAP S/4HANA: Darum sollten Unternehmen umstellen

Blog Post

MR BLUEFIELD - Juli 25, 2019

arrow

Bis zu 55.000 Unternehmen weltweit müssen auf SAP S/4HANA wechseln – für die meisten von ihnen ist die Migration ein enormer Kraftakt. Doch wie komplex ist das Projekt wirklich und welche Aspekte sollten bei der Umstellung bedacht werden? MR BLUEFIELD beantwortet häufig gestellte Fragen zu der vierten Produktgeneration der SAP Unternehmenssoftware und erklärt, weshalb der Migrationsprozess wegweisend für die ganzheitliche Digitalisierungsstrategie von Unternehmen ist.

Dieser Beitrag ist der erste Teil der Serie „Migration auf SAP S/4HANA – Antworten auf Ihre Fragen“

 

Weshalb müssen Unternehmen auf SAP S/4HANA migrieren?

Mit der neuen Echtzeit-ERP-Lösung reagiert SAP auf aktuelle und künftige digitale Marktanforderungen an Unternehmen. Die bestehende Software wurde einem grundlegenden Technologiewandel unterzogen.

Als digitaler Kern der IT-Architektur soll SAP S/4HANA Anwenderunternehmen dabei unterstützen, Herausforderungen und Chancen des digitalen Zeitalters flexibel, schnell und informiert anzugehen sowie Unternehmensprozesse schlank und sicher abzubilden. SAP S/4HANA ist daher mehr als nur ein Nachfolger der älteren SAP Unternehmenssoftware, weshalb auch die Migration weitaus komplexer ist als ein reines Software Upgrade. Unternehmen haben es mit einer umfassenden Transformation zu tun, die großes Innovations- und Optimierungspotenzial birgt.

 

Welchen Mehrwert bietet der Umstieg?

Unternehmen rüsten sich mit dem Wechsel auf die neue SAP Business Suite für die Zukunft. SAP S/4HANA  ist eines der modernsten ERP-Systeme unserer Zeit und stellt die technologische Basis für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen bereit. Echtzeitanalysen, die Verknüpfung von operativen und analytischen Funktionen sowie ein erheblich geringerer Gesamtspeicherbedarf der Datenbank sind nur einige der Vorteile.

Die neue ERP-Suite soll die digitale Transformation von Unternehmen bestmöglich unterstützen. Komplexe IT-Landschaften oder manuell gesteuerte Prozesse, die oftmals mit älteren ERP-Anwendungen verbunden sind, sollen überwunden werden, um Unternehmen zukunfts- und konkurrenzfähig aufzustellen.

 

Bis wann muss die Migration abgeschlossen sein – was passiert danach?

Der Countdown läuft: Spätestens bis zum 31.12.2025 soll jedes Unternehmen, das SAP weiterhin nutzen möchte, den Schritt auf SAP S/4HANA vollzogen haben. Im Anschluss können Unternehmen nur noch mit Einschränkungen auf das alte ERP-System zugreifen.

Nach heutigem Stand kündigt SAP 2025 seine Mainstream-Supportdienste für die Vorgängersoftware, auch rechtliche Updates soll es nicht mehr geben. Wenngleich bis zur Deadline noch einige Jahre vergehen, sollte das die Transformation frühzeitig anstoßen werden, da sie Auswirkungen auf das gesamte Unternehmen hat.

 

Wie migrieren Unternehmen ihre Daten nach SAP S/4HANA?

Viele Entscheider fragen sich, welcher Migrationsweg zur individuellen Ausgangssituation und der künftigen Unternehmensstrategie passt. In der Vergangenheit haben sich zwei Ansätze etabliert: Eine komplette Neuimplementierung (Greenfield) oder eine Transformation des vorhandenen SAP-Systems (Brownfield). Beide Ansätze fordern insbesondere von großen Unternehmen eine Aufarbeitung ihrer oft heterogenen Altsysteme, was den ohnehin enormen Aufwand bei tiefgreifenden Veränderungen in  ERP-Landschaften wie zum Beispiel bei dem Wechsel nach SAP S/4 erhöht.

Dabei existiert ein Cloud-Migrationskonzept, das Unternehmen helfen soll, die Einführung von SAP S/4HANA als Teil ihrer gesamten digitalen Transformation zu beschleunigen: Mit dem BLUEFIELD-Ansatz werden Funktionen und Daten in einem einzigen Go-live-Projekt migriert und aktualisiert. So können Unternehmen Zeit und Kosten sparen.

 

Welches Betriebsmodell von SAP S/4HANA eignet sich?

Für Unternehmen bieten sich verschiedene Optionen, um S/4HANA zu betreiben. Sie können die klassische Softwarelösung wählen, die auf eigenen Servern betrieben wird (On-Premises). Alternativ lassen sich Server, Storage und Netzwerkressourcen – sprich die gesamte Infrastruktur für den Betrieb von SAP S/4HANA – an einen Dienstleister auslagern (Hosting). Darüber hinaus gibt es verschiedene Optionen, um SAP S/4HANA flexibel aus der Cloud zu betreiben.

Bevor sich Unternehmen auf ein neues Betriebsmodell festlegen, sollten Sie mit Ihren IT-Experten* das bislang genutzte Architekturmodell hinterfragen und Entscheidungskriterien diskutieren.

Den zweiten Teil der Serie lesen Sie hier: SAP S/4HANA: Wie Unternehmen die Migration optimal angehen

 

 

 

 

* Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir auf dem MR BLUEFIELD-Blog für alle Personengruppen die männliche Form, wobei wir darin ausdrücklich weibliche und diverse Menschen inkludieren.

CTA

MR BLUEFIELD FASST ZUSAMMEN

  • SAP S/4HANA soll die Transformation von Unternehmen bestmöglich unterstützen.
  • Die neue ERP-Suite bildet die technologische Basis für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen.
  • Der Wechsel zu SAP S/4HANA ist mehr als ein Software Upgrade und sollte bis 2025 vollzogen sein.
  • Der Umstieg kann komplex und kostspielig sein, wenn sich Unternehmen für herkömmliche Ansätze (Greenfield oder Brownfield) entscheiden.
  • Mit dem BLUEFIELD-Ansatz wird die Migration beschleunigt und dadurch kostengünstiger.